PrePipe in Finnland: Montage im laufenden Betrieb

Ein Behälter zwischen Betrieb und Stillstand.

Ein Fehler hätte gereicht. Ein falsch gesetzter Übergang oder eine unklare Schnittstelle – und die Produktion wäre zum Stillstand gekommen. Genau für dieses Risiko übernahm BUTTING die Verantwortung für ein Projekt in Finnland. In laufenden Industrieanlagen entstehen Probleme häufig durch kleine Abweichungen, die sich erst im Betrieb zeigen – dann, wenn Korrekturen teuer sind und unmittelbare Folgen haben. Diese Ausgangslage prägte das Projekt im Zellstoffwerk Simpele / Finnland der Metsa Group.

Dort sollte ein neuer, großdimensionierter Behälter als zentrales Anlagenelement inklusive der zugehörigen Rohrleitungen in eine bestehende Anlage integriert werden. Kein Neubau, kein freies Zeitfenster, sondern ein gezielter Eingriff in den laufenden Prozess. Korrekturen nach der Inbetriebnahme waren ausgeschlossen. Für den Kunden stand viel auf dem Spiel: Jede Anpassung hätte einen erneuten Eingriff in den Produktionsbetrieb bedeutet – mit Auswirkungen auf Verfügbarkeit, Termine und Kosten. Entsprechend hoch waren die Anforderungen an Planung, Werkstoffwahl und Umsetzung.

Getragen vom Zusammenspiel der BUTTING Gruppe

Der Behälter wurde von unserem BUTTING-Unternehmen Textoris in Düren aus Duplexstahl 1.4462 gefertigt – einem Werkstoff, der in der Papier- und Zellstoffindustrie für korrosionsbeständige Daueranwendungen eingesetzt wird. Auslegung, Wanddicken und Anschlüsse wurden exakt auf die Betriebsbedingungen der bestehenden Anlage abgestimmt. PrePipe übernahm die Montage des Behälters sowie die Vorfertigung und Installation der Rohrleitungen vor Ort in Finnland. Entscheidend war das abgestimmte Zusammenspiel der spezialisierten Einheiten: Schnittstellen und Übergange wurden gruppenweit im Voraus definiert, um Risiken aus der Bauphase in die Planungsphase zu verlagern.

Standortkompetenz als Erfolgsfaktor

Simpele liegt im Südosten Finnlands nahe der russischen Grenze. Industrielle Dauerproduktion unter anspruchsvollen klimatischen Bedingungen stellt besondere Anforderungen an Werkstoffe, Konstruktion, die Montage und Kollegen – insbesondere bei großvolumigen Behältern. Der finnische BUTTING-Standort brachte seine regionale Erfahrung gezielt in die Projektvorbereitung ein. In enger Abstimmung mit weiteren Standorten der BUTTING Gruppe wurden die Arbeiten präzise geplant und koordiniert. Die Montage erfolgte innerhalb eines eng definierten Zeitrahmens bei laufendem Betrieb. Vorgefertigte Baugruppen, klar abgestimmte Abläufe und eingespielte Teams ermöglichten die planmäßige Integration des neuen Behälters inklusive aller Schnittstellen. Am Ende war entscheidend, was nicht passierte: keine Nacharbeiten, keine zusätzlichen Eingriffe, kein erneuter Stillstand. 

Für den Kunden bedeutete das eine reibungslose Inbetriebnahme ohne ungeplante Produktionsunterbrechungen oder Folgekosten. Für den Kunden zählt am Ende, was im Alltag Bestand hat: eine stabile Produktion – getragen vom Zusammenspiel der BUTTING Gruppe mit vielfaltigen Kompetenzen. 

BUTTING – more than pipes – for a better quality of life

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