Neues Blockheizkraftwerk wirkt nachhaltig

Seit vielen Jahren begleiten Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit unser unternehmerisches Handeln. Dabei wollen wir Ressourcen und Umwelt gleichermaßen schonen – diesem Ziel kommt BUTTING mit der Inbetriebnahme eines neuen Blockheizkraftwerkes am Stammsitz in Knesebeck wieder einen Schritt näher.

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ist eine modular aufgebaute Anlage zur Erzeugung elektrischer Energie und Wärmegewinnung, die vorzugsweise am Ort des Wärmeverbrauchs betrieben wird. Die Anlage nutzt dafür das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. 

Ralf Köllner, Energiemanagement-Beauftragter bei BUTTING, erläutert: „Als Antrieb für den Stromerzeuger kommt bei uns ein Erdgasmotor mit einer elektrischen Wirkleistung von 499 kWh zum Einsatz. Dabei gewährleistet unser BHKW eine besonders effektive Nutzung des Brennstoffs. Dadurch wird der Bedarf an natürlichen Ressourcen deutlich reduziert. Dank der effizienten Kraft-Wärme-Kopplung ist eine minimierte CO2-Emission die Folge. Insgesamt gesehen, leistet unser BHKW einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz, schont die Ressourcen und minimiert die laufenden Energiekosten.“ Bei BUTTING wurde die Investition des BHKWs im Zuge des Neubaus der Rohrbeize initiiert. Sowohl der wirtschaftliche als auch der ökologische Grundgedanke eines wärmegeführten Betriebes überzeugte. Der höhere Gesamtnutzungsgrad gegenüber der herkömmlichen Kombination von lokaler Heizung und zentralem Kraftwerk resultiert daraus, dass die Abwärme der Stromerzeugung genutzt wird. „Bei BUTTING führen wir die erzeugte Wärme der Rohrbeize zu. So können wir – in Abhängigkeit von den zu beizenden Produkten – das Beizmedium erwärmen und die Beizzeiten deutlich reduzieren“, so Ralf Köllner. „Von der Inbetriebnahme bis Ende Juli haben wir so bereits rund 1,3 GWh elektrische und 610 MWh Wärmeenergie erzeugt und könnten diese Leistung sogar noch steigern.“BUTTING kann so optimal die Vorteile des BHKWs umsetzen: bis zu 50 Prozent niedrigere Energiekosten durch gleichzeitige Produktion von Strom und Wärme, hoher Wirkungsgrad durch die Nutzung von bis zu 90 Prozent der Primärenergie sowie weniger Ausstoß des klimaschädlichen CO2 durch gekoppelte Energieproduktion von Strom und Wärme. Ralf Köllner erläutert: „Zudem sind wir mit unserem BHKW unabhängiger von den Stromversorgern. Der Strom wird selbst erzeugt, wodurch wir als Betreiber sogar Stromspitzen entgegenwirken und somit Maschinenabschaltungen vermeiden können.“ 

Sein Fazit ist deswegen durchweg positiv: „Wir reduzieren unseren Stromverbrauch in Knesebeck und produzieren nebenbei Wärme. Vielleicht nutzen wir in Zukunft sogar die Wärmemenge zur Beheizung unserer Fertigungshallen. Das ist gelebte Ressourcenschonung!“


BUTTING – more than pipes – for a better quality of life